Sonntag, 10. Januar 2016

Lieblingsbücher des Jahres 2015



Schon wieder ein Jahr vorbei. Nahezu ein Jahr ist es auch bald her, dass ich mit meinen Rezensionen und in direkter Folge dessen, mit diesem Blog begonnen habe.
2015 war ein ereignisreiches Jahr für mich: Ende der Buchhändlerausbildung, zwei Mal Buchmesse (das erste Mal in Leipzig und das dritte Mal in Frankfurt) und der Studienbeginn im Herbst.
Aber auch literarisch hatte dieses, nun vergangene, Jahr viel zu bieten. 

Es war schwer unter so vielen grandiosen und guten Romanen, Jugendbüchern und Kurzgeschichtensammlungen, die ich 2015 gelesen habe, meine Favoriten herauszufiltern, daher auch die Masse an Lieblingstiteln mit denen ihr hier nun konfrontiert werdet. Ein ganz klares Entscheidungsproblem, aber ein äußerst positives!
Mittlerweile wurde mein Blog mehr als 7300 Mal angeklickt, kaum zu fassen. Nach dieser einen Zahl ist damit aber auch schon wieder Schluss, denn es widerstrebt mir, mich zu sehr in Mainstream-Gewässer zu begeben. Deshalb möchte ich hier keinesfalls einen Jahresrückblick in Form der Anzahl meiner gelesenen Bücher oder eine andere Art der Auflistung in positive oder negative Leseerlebnisse bieten (das ist alles sorgfältig notiert, die Anzahl des Gelesenen auch gewiss nicht gering, aber wer diesem Blog einigermaßen regelmäßig folgt, findet auch ohne eine solche plumpe Nennung von Enttäuschungen etc. heraus). Stattdessen möchte ich in diesem Post heute auf all meine absoluten literarischen Highlights des Jahres 2015 hinweisen, jeweils mit dem Link zur vollständigen Rezension.

„Althea & Oliver“ von Christina Moracho

“Bilder deiner großen Liebe” von Wolfgang Herrndorf

„Bluets“ von Maggie Nelson

„Charlotte“ von David Foenkinos

„Das letzte Land“ von Svenja Leiber

„Das Schloss in den Wolken“ von Lucy Maud Montgomery

„Die Einzigen“ von Norbert Niemann

„Die Gefangene von Emily Dickinson“ von Ana Nobre de Gusmão


„Made You Up“ von Francesca Zappia

“Verlust” von Paul Harding


Noch ausstehende Rezensionen, bzw. Lieblingsbücher ohne Rezension:
"Hellwach" von Hilary T. Smith und die "Mara Dyer"-Serie von Michelle Hodkin

Die hier aufgeführte Reihenfolge ist alphabetisch nach Titel, da es mit schwer fällt, unter diesen großartigen literarischen Entdeckungen - und zum Teil auch Offenbarungen - noch weiter zu selektieren. Aber am Ende, wäre ich gezwungen mich für drei noch weiter herausragende Bücher aus dieser Liste zu entscheiden, dann wären dies vermutlich Norbert Niemanns „Die Einzigen“Paul Hardings „Verlust“ und Lena Anderssons „Widerrechtliche Inbesitznahme“. Drei Romane, welche alle, sofern man es auf das Wesentlichste herunterbrechen will, in irgendeiner Form von der Liebe handeln - der Liebe zur Kunst (hier der Musik), der Liebe zu einer verstorbenen Tochter und der schlimmsten von allen: der unerwiderten Liebe. Grandiose, berührende Literatur, welche meiner Ansicht nach so essentiell ist, dass jeder sie lesen sollte.
 
Nun freue ich mich auf ein neues Jahr randvoll an literarischen Ausschweifungen, papierenen Genüssen, sowie neuen Lieblingsbüchern und -autoren!
Ein (verspätetes) Frohes Neues Jahr wünscht euch Lesern,
Charlotte
 

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